Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – jetzt muss die Stadt handeln
Lukas LehmannGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – jetzt muss die Stadt handeln
Gifhorns Mühlenmuseum steht vor schweren baulichen Problemen nach Jahren des Verfalls
Die Stadtverwaltung hat nun 280.000 Euro für dringende Notfallmaßnahmen vorgeschlagen, um die notwendigen Sanierungsarbeiten durchzuführen. Über den Antrag wird in der nächsten Sitzung des Stadtrats abgestimmt.
Das Museumsgebäude hat im Laufe der Zeit erhebliche Schäden erlitten: Tragende Holzbalken sind vom Hausbockkäfer befallen, und die Dachziegel beginnen zu bröckeln. Die Behörden führen den Verfall auf jahrelange Vernachlässigung sowie die natürliche Alterung der Baumaterialien zurück.
Die Lage verschärfte sich, nachdem der private Betreiber des Museums mit Strafverfahren und Insolvenz konfrontiert war. Da von dem Unternehmen keine finanziellen Mittel mehr zu erwarten sind, muss die Stadt nun eingreifen, um weiteren Verfall zu verhindern. Ohne sofortiges Handeln drohen die Sanierungskosten stark anzusteigen.
Die Stadt betont, dass der Erhalt des Gebäudes im öffentlichen Interesse liegt. Eine Verzögerung der Arbeiten würde das Risiko irreparabler Schäden an dem historischen Bauwerk erhöhen und langfristig höhere Kosten verursachen.
Die vorgeschlagenen 280.000 Euro sollen dazu dienen, die kritischsten strukturellen Schwachstellen des Museums zu stabilisieren. Falls der Antrag genehmigt wird, werden zunächst die dringendsten Probleme behoben, bevor sie sich verschlimmern. Die Entscheidung des Rats wird darüber bestimmen, ob das Gebäude für die Zukunft gerettet werden kann.






