Fußgängerzone Wolfenbüttel: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten durch Verkehrsverstöße
Emilia SchmittFußgängerzone Wolfenbüttel: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten durch Verkehrsverstöße
Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm geschlagen: In der Fußgängerzone der Stadt häufen sich Verkehrsverstöße durch Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge, die Beschränkungen missachten und damit Fußgänger gefährden.
In einer aktuellen Pressemitteilung forderte die IWW die lokalen Behörden und die Polizei zum Handeln auf. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Stadt Wolfenbüttel erkannte die Problematik an, verwies jedoch auf fehlende Zuständigkeiten in Sachen Vollzug. Stattdessen kündigte sie an, die Polizeimaßnahmen zu unterstützen und arbeite derzeit an neuen Verkehrsregelungen. Diese sollen Lieferzeiten mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten abstimmen.
Das Polizeikommissariat Wolfenbüttel gab bekannt, ab der kommenden Woche die Präsenz und Streifen in der Fußgängerzone zu verstärken. Die Stadt selbst sieht jedoch keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis in dieser Angelegenheit.
Die Polizei wird in Kürze die Kontrollen ausweiten. Parallel bereitet die Stadt aktualisierte Verkehrsregeln vor, um die Situation zu entschärfen. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger in der Zone.






