29 April 2026, 00:19

Freiburger Verpackungssteuer drängt Gastronomen in die Enge – Jobs in Gefahr

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße und hält Schilder und Plakate hoch, mit Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

Freiburger Verpackungssteuer drängt Gastronomen in die Enge – Jobs in Gefahr

Freiburger Verpackungssteuer setzt lokale Unternehmen unter Druck – besonders die Gastronomie

Die Verpackungsabgabe in Freiburg belastet vor allem Betriebe der Gastronomiebranche: Restaurants, Caterer und Lieferdienste verzeichnen seit Einführung der Steuer steigende Kosten, verlorene Aufträge und sogar Stellenabbau. Kritiker fordern nun rasches Handeln von der Stadtverwaltung, um die wachsenden Sorgen der Wirtschaft zu entschärfen.

Die Abgabe trifft viele Unternehmen hart – einige verlieren Aufträge oder sehen Bestellungen in benachbarte Regionen abwandern. Besonders bei Veranstaltungen können die Zusatzkosten schnell in die Hunderte Euro gehen und die finanzielle Belastung erhöhen. Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) warnt, dass bereits Entlassungen stattgefunden hätten und weitere drohten, sollte die Steuer bestehen bleiben.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) verweist auf negative Erfahrungen von Gastronomen, die mit den Folgen der Steuer im Tagesgeschäft kämpfen. Kritiker bemängeln zudem, dass vorgeschlagene Alternativen wie Mehrwegsysteme in der Praxis nur schwer umsetzbar seien. Trotz dieser Herausforderungen plant die Stadtverwaltung erst im Herbst eine erneute Prüfung der Regelung – ein Zeitrahmen, den die Wirtschaft als viel zu langsam bewertet.

Der VBU fordert nun die sofortige Abschaffung der Steuer und argumentiert, dass weitere Verzögerungen die Lage der betroffenen Betriebe nur verschlimmern würden.

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Während Unternehmen mit finanziellen Einbußen und Stellenstreichungen konfrontiert sind, wird die Debatte um die Freiburger Verpackungssteuer immer hitziger. Der VBU pocht auf eine zügige Streichung der Abgabe, während die Stadt eine Überprüfung der Regelung erst später in diesem Jahr vorsieht. Bis dahin müssen sich lokale Firmen mit den zusätzlichen Kosten und betrieblichen Hürden arrangieren, die die Steuer mit sich bringt.

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