15 March 2026, 08:06

Fraport setzt auf frische Führungskräfte für Aufsichtsrat und operatives Geschäft

Eine Gruppe von Menschen, die durch eine Flughafenhalle gehen, mit einer Rolltreppe auf der linken Seite, Schildern an den Wänden und einem Schild mit der Aufschrift "Airtrain nach JFK".

Fraport setzt auf frische Führungskräfte für Aufsichtsrat und operatives Geschäft

Die Fraport AG hat im Rahmen einer Umstrukturierung der Führungsebene zwei zentrale Personalwechsel bekannt gegeben: Kristina Wagner wird in den Aufsichtsrat wechseln, während Dietmar Focke 2026 eine führende operative Position übernehmen soll. Die Neubesetzungen folgen anstehende Pensionierungen und zielen darauf ab, die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu stärken.

Kristina Wagner wurde als Nachfolgerin von Professorin Katja Windt für den Aufsichtsrat der Fraport nominiert. Aktuell bekleidet sie die Position der Technikvorständin (CTO) bei der OHB SE, einem der führenden europäischen Luft- und Raumfahrt- sowie Technologieunternehmen. Mit ihrer Berufung bringt sie frisches Fachwissen in das Gremium ein.

Unterdessen wird Dietmar Focke ab dem 1. Mai 2026 neuer Betriebsvorstand (COO) der Fraport. Er zeichnet dann für die Bereiche Luftverkehr und Bodendienste verantwortlich – Aufgaben, die Aufsichtsratsvorsitzender Michael Boddenberg als "äußerst anspruchsvoll" bezeichnet. Fockes Ernennung komplettiert den fünfköpfigen Vorstand nach dem geplanten Ausscheiden von Anke Giesen Ende 2025.

Bevor Focke zur Fraport wechselt, war er als Geschäftsführer bei Lufthansa Industry Solutions sowie als COO der Lufthansa Cargo tätig. Seine langjährige Erfahrung in der Luftfahrtlogistik und im operativen Geschäft wird für seine neue Rolle am Frankfurter Flughafen von zentraler Bedeutung sein.

Die Personalentscheidungen fallen in eine Phase, in der sich die Fraport auf zukünftige Herausforderungen im Flughafenmanagement vorbereitet. Wagners Aufsichtsratsmandat und Fockes operative Verantwortung treten 2026 in Kraft. Beide Ernennungen sind Ergebnis einer strukturierten Nachfolgeplanung innerhalb des Konzerns.

Quelle