Fraport-Flughäfen verzeichnen 3,1 Prozent mehr Passagiere trotz Streiks und Wetterchaos
Lukas LehmannFraport-Flughäfen verzeichnen 3,1 Prozent mehr Passagiere trotz Streiks und Wetterchaos
Im Februar haben die Flughäfen des globalen Fraport-Netzwerks 8,7 Millionen Passagiere abgefertigt – ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Herausforderungen wie Streiks und schlechtem Wetter verzeichneten die meisten Standorte ein Wachstum, wobei einige Flughäfen deutliche Zuwächse meldeten.
Der größte Fraport-Standort, der Flughafen Frankfurt, bediente 3,9 Millionen Passagiere und erreichte damit das Niveau des Vorjahres. Das Frachtaufkommen stieg dort um 4,8 Prozent auf über 159.000 metrische Tonnen. Allerdings gingen die Flugbewegungen um 2,9 Prozent auf 29.320 Starts und Landungen zurück, während das Gesamtgewicht der abfliegenden Maschinen um 2,4 Prozent auf rund 1,9 Millionen metrische Tonnen sank.
Streiks und widrige Wetterbedingungen beeinträchtigten den Betrieb und führten zu Stornierungen, von denen etwa 70.000 Reisende betroffen waren. An anderen Standorten war das Wachstum hingegen kräftig: Der Flughafen Lima verzeichnete einen Anstieg um 4,2 Prozent auf 2,0 Millionen Passagiere, und der Flughafen Ljubljana steigerte sein Passagieraufkommen um 17,2 Prozent.
In Brasilien fertigten die Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre gemeinsam 1,1 Millionen Passagiere ab – ein Plus von 14,7 Prozent. Gleichzeitig verzeichneten die 14 griechischen Flughäfen unter Fraport-Regie ein Wachstum von 9,1 Prozent und erreichten 720.587 Passagiere.
Das insgesamt positive Passagierwachstum von Fraport unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens mit seinen 29 Flughäfen, trotz betrieblicher Rückschläge. Besonders stark legten die Standorte in Griechenland und Brasilien zu, während Frankfurt trotz rückläufiger Flugbewegungen stabile Passagierzahlen hielt.