Frankfurt stiftet neuen Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie und Freiheit
Luisa LangeFrankfurt stiftet neuen Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie und Freiheit
Frankfurt am Main verleiht 2026 erstmals den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie
Die Auszeichnung ehrt Personen und Initiativen, die sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein vereintes Europa einsetzen. Ab dem 1. September können Vorschläge eingereicht werden – der Start einer neuen Tradition für die Stadt.
Der Preis knüpft an die historische Frankfurter Paulskirche an, in der 1848/49 die erste frei gewählte deutsche Nationalversammlung tagte. Diese Versammlung legte den Grundstein für Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland. Nun wird der Europäische Paulskirchenpreis vergleichbare Verdienste in ganz Europa würdigen.
Bewerbungen vom 1. September bis 30. November möglich Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Organisationen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Institutionen. Die Einreichungen müssen online auf Deutsch, Englisch oder Französisch erfolgen.
Eine zwölfköpfige Jury wählt die Preisträger:in aus, die mit 50.000 Euro ausgezeichnet wird. Die erste Verleihung findet im Mai 2026 statt, danach alle zwei Jahre.
Der Preis zelebriert Mut und Überzeugung im Einsatz für demokratische Werte und unterstreicht Frankfurts historische Verbindung zur europäischen Demokratiebewegung. Die erste Preisträger:in wird im Frühjahr 2026 bekannt gegeben.






