Falsche Bankmitarbeiter und Polizisten: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg verlieren Tausende
Luisa LangeFalsche Bankmitarbeiter und Polizisten: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg verlieren Tausende
Zwei getrennte Betrugsfälle in Brandenburg: Opfer verlieren Tausende an falsche Beamte
In Brandenburg sind bei zwei unabhängigen Betrugsmaschen Opfer um hohe Geldbeträge gebracht worden, nachdem Betrüger sich als offizielle Vertreter ausgegeben hatten. In Neuruppin verlor ein 55-jähriger Mann einen vierstelligen Betrag an einen angeblichen Bankmitarbeiter. Unterdessen übergab in Kyritz eine 79-jährige Frau einem Betrüger, der sich als Polizist ausgab, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
Der Mann aus Neuruppin erhielt einen Anruf von jemandem, der behauptete, bei seiner Bank zu arbeiten. Der Betrüger warnte vor unbefugten Abbuchungen und brachte das Opfer dazu, seine Zugangsdaten preiszugeben. Sobald der Schwindler Zugang hatte, sperrte er den Mann aus seinem Konto aus und stahl das Geld.
In Kyritz wurde die ältere Frau Opfer eines sogenannten "Schock-Anrufs". Der Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, teilte ihr mit, ihre Tochter habe einen schweren Autounfall verursacht und befinde sich nun in Gewahrsam. Der Betrüger forderte eine fünfstellige Kautionszahlung für ihre Freilassung.
Die Frau willigte ein, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich zu zahlen, bevor ihr klar wurde, dass etwas nicht stimmte. Zu diesem Zeitpunkt war das Geld jedoch bereits an den unbekannten Täter überwiesen worden.
Beide Vorfälle unterstreichen die wachsende Gefahr von Identitätsbetrug in der Region. Die Opfer – einer in Neuruppin, die andere in Kyritz – erlitten finanzielle Verluste, nachdem sie von Betrügern getäuscht worden waren. Die Behörden haben bisher weder bestätigt, ob die Fälle zusammenhängen, noch ob es bereits Festnahmen gegeben hat.






