22 March 2026, 14:10

"Es reicht!": Hamburger Demonstration fordert Konsequenzen bei sexualisierter Gewalt

Gruppe von Menschen marschiert mit einem "Solidarität und Feminismus"-Schild die Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Demonstration in Hamburg gegen sexualisierte Gewalt - "Es reicht!": Hamburger Demonstration fordert Konsequenzen bei sexualisierter Gewalt

"Es reicht!"-Demonstration in Hamburg am Donnerstag, 26. März, um 17:30 Uhr

Am kommenden Donnerstag, den 26. März, findet in Hamburg um 17:30 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto "Es reicht!" statt. Die Demonstration steht im Zusammenhang mit aktuellen Medienberichten über sexualisierte Gewalt und fordert besseren Schutz für Betroffene. Als Treffpunkt haben die Organisator:innen den Rathausmarkt gewählt.

Die Protestaktion erfolgt vor dem Hintergrund einer breiten öffentlichen Debatte über digitale Gewalt in Deutschland. Anfang März hatten Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen – unter anderem berichtet von Der Spiegel und Deutschlandfunk – bundesweit für Diskussionen gesorgt. Dies führte bereits am 22. März zu einer separaten Demonstration in Berlin, organisiert vom Bündnis Feminist Fight Club!, an der sich rund 500 angemeldete Teilnehmende beteiligten.

Die Hamburger Veranstaltung wird unter anderem von der SPD-Politikerin Annika Urbanski und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer unterstützt. Die Organisator:innen fordern konkrete Konsequenzen für Täter:innen sowie bessere Hilfsstrukturen für Betroffene. Während die Berliner Kundgebung Aufmerksamkeit durch Prominente wie Fernandes, Joko Winterscheidt und Fatoni erhielt, sind aus anderen Städten bisher keine vergleichbaren Proteste bekannt.

Im Mittelpunkt der Hamburger Demonstration steht die Solidarität mit Überlebenden sexualisierter Gewalt. Sie knüpft an den wachsenden öffentlichen Druck für rechtliche und gesellschaftliche Reformen an – ausgelöst durch aktuelle, viel beachtete Fälle.

Der Auftakt der Kundgebung ist für 17:30 Uhr am Rathausmarkt geplant. Zu den Forderungen zählen schärfere gesetzliche Maßnahmen gegen Täter:innen sowie verbesserte Schutzmechanismen für Betroffene. Die Veranstaltung spiegelt die anhaltenden öffentlichen Rufe nach einem systemischen Wandel im Umgang mit sexualisierter Gewalt wider.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle