08 April 2026, 00:10

Ermittlungen gegen Christian Ulmen: Deepfake-Vorwürfe und Talkshow-Streit

Ein Papiercollage mit Bildern von Menschen und handgeschriebenem Text, die die öffentliche Meinung zu laufenden Verfahren illustrieren.

Ermittlungen gegen Christian Ulmen: Deepfake-Vorwürfe und Talkshow-Streit

Gegen den Schauspieler Christian Ulmen sind nach Vorwürfen seiner Ex-Frau, der Schauspielerin Collien Fernandes, strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden. Im Mittelpunkt des Falls stehen Anschuldigungen wegen mutmaßlich strafbarer Handlungen, darunter die angebliche Erstellung von Deepfake-Videos. Unterdessen ist eine große deutsche Talkshow in die Kontroverse geraten, nachdem sie Fernandes eingeladen hatte, um über den Fall zu sprechen.

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Fernandes hat Ulmen öffentlich strafbaren Verhaltens bezichtigt, woraufhin die Staatsanwaltschaft Itzehoe ein Ermittlungsverfahren einleitete. Ulmens Anwalt, Christian Schertz, weist die Vorwürfe entschieden zurück – insbesondere die Behauptung, sein Mandant habe Deepfake-Inhalte produziert oder verbreitet. Schertz kündigte zudem an, rechtliche Schritte gegen den Spiegel wegen dessen Berichterstattung zum Fall zu prüfen.

Die kommende Ausgabe der NDR- und ARD-Talkshow Caren Miosga wird Fernandes gemeinsam mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zu Gast haben. Ulmen selbst wird nicht teilnehmen. Schertz kritisierte diese Entscheidung scharf: Die einseitige Darstellung verletze den Grundsatz der rechtlichen Fairness. Er betonte, er habe eine Teilnahme angeboten, sei jedoch abgelehnt worden.

Die Redaktion der Sendung verteidigte ihr Vorgehen und erklärte, die Folge behandle ein gesellschaftlich relevantes Thema. Man habe nach journalistischen Standards gearbeitet und halte an Ulmens Unschuldsvermutung fest.

Der Streit erstreckt sich mittlerweile auf rechtliche und mediale Ebenen. Während die Ermittlungen zu Fernandes' Vorwürfen weiterlaufen, bereitet Caren Miosga die Ausstrahlung der Folge ohne Ulmens Stellungnahme vor. Schertz' Androhung von Klagen gegen den Spiegel verleiht dem Fall zusätzliche Brisanz.

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