15 April 2026, 18:07

Energiebericht der Stadt: 53 Prozent höhere Kosten trotz gleichbleibendem Verbrauch

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Energiebericht der Stadt: 53 Prozent höhere Kosten trotz gleichbleibendem Verbrauch

Städtischer Energiebericht zeigt deutlichen Kostensprung trotz stabilen Verbrauchs

Der aktuelle Energiebericht der Stadt offenbart einen starken Anstieg der Kosten, obwohl der Verbrauch auf konstantem Niveau blieb. Für kommunale Gebäude gab die Stadt im Jahr 2024 insgesamt 10,7 Millionen Euro für Energie aus – ein Plus von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig werden in dem Bericht laufende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung hervorgehoben, darunter eine umfassende Modernisierung der Beleuchtung sowie Pläne für digitale Zählersysteme.

Der Stromverbrauch in städtischen Liegenschaften blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Größter Verbraucher waren die Schulen, die 49 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten. Der Erdgasverbrauch stagnierte bei 50,4 Millionen kWh, während der Verbrauch von Heizöl von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh anstieg.

Rund 850.000 Euro investierte die Stadt in die Aufrüstung der Beleuchtungsanlagen, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Energiesparmaßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizsystemen und die Installation von Solaranlagen.

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Zudem will die Gemeinnützige Municipal Management GmbH (gmmg) veraltete Stromzähler durch digitale Modelle ersetzen. Eine zentrale Datenplattform soll künftig auch Wasser- und Wärmezähler integrieren, um die Überwachung zu vereinfachen und Verschwendung zu reduzieren. Trotz dieser Bemühungen blieb der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude 2024 mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.

Der Bericht bestätigt einen deutlichen Anstieg der Energieausgaben, obwohl sich der Gesamtverbrauch kaum verändert hat. Geplante Vorhaben wie digitale Zählertechnik und Projekte für erneuerbare Energien sollen in den nächsten vier Jahren umgesetzt werden. Damit will die Stadt die Kosten senken und die Nachhaltigkeit ihrer Gebäude verbessern.

Quelle