Drei Gleisbetreter stoppen Zugverkehr an der Müngstener Brücke für 41 Minuten
Emilia SchmittDrei Gleisbetreter stoppen Zugverkehr an der Müngstener Brücke für 41 Minuten
Unbefugtes Betreten der Gleisanlagen nahe der Müngstener Brücke sorgt für massive Behinderungen
Am Sonntag, dem 8. März, führte ein unbefugter Zutritt zu den Bahnanlagen in der Nähe der Müngstener Brücke zu erheblichen Störungen im Zugverkehr. Nachdem drei Personen im gesperrten Bereich gesichtet worden waren, rückte der Rettungsdienst an. Die Folge: eine vorübergehende Streckensperrung und hohe Einsatzkosten.
Drei Personen – zwei Erwachsene und ein Kind – wurden widerrechtlich auf dem Gleisgelände angetroffen. Daraufhin stoppte die Bahn den Zugverkehr zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr. Die Bundespolizei leitete gegen die beiden Erwachsenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Hausfriedensbruchs ein. Die Einsatzkosten belaufen sich auf 99,60 Euro.
Die Feuerwehr Solingen stellte im Nachgang rund 656 Euro für ihren Einsatz in Rechnung. Gemäß dem Brandschutzgesetz Nordrhein-Westfalens erließ die Stadt Solingen einen formellen Kostenbescheid, um die Auslagen zurückzufordern. Unterdessen fordert die Polizeidirektion Wuppertal von jedem der beiden Verantwortlichen 118,50 Euro; der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase.
Die Stadt Remscheid prüft noch, ob sie weitere Kostenersatzforderungen geltend machen wird. Ein Zeitplan für eine Entscheidung steht bisher nicht fest.
Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren auf, die von unbefugtem Betreten von Bahnanlagen ausgehen. Zu den Folgen zählten Zugausfälle und der Einsatz mehrerer Rettungskräfte. Die Behörden prüfen weiterhin, in welchem Umfang die Verantwortlichen für die entstandenen Kosten haften sollen.






