25 May 2026, 00:11

Deutschland hält Grenzkontrollen trotz WM-Fieber aufrecht – Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung der Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Deutschland hält Grenzkontrollen trotz WM-Fieber aufrecht – Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken

Deutschland wird seine Grenzkontrollen aufgrund der anhaltenden globalen Spannungen beibehalten. Innenminister Alexander Dobrindt bestätigte die Entscheidung und verwies dabei auf Sicherheitsbedenken im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft. Zudem äußerte er sich zu den Erwartungen an die Leistung der Nationalmannschaft und die Auswirkungen des Turniers auf die öffentliche Stimmung.

Seit der Wiedereinführung der Grenzkontrollen wurden etwa 35.000 Personen die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Behörden nahmen zudem fast 9.000 gesuchte Personen fest, gegen die Haftbefehle vorlagen, sowie über 1.400 mutmaßliche Schleuser. Dobrindt betonte, dass diese Maßnahmen angesichts der aktuellen internationalen Lage weiterhin gelten würden.

Mit Blick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft räumte der Minister ein, dass eine starke Leistung der deutschen Mannschaft die nationale Stimmung heben könnte. Allerdings gab er zu, unsicher zu sein, ob das Turnier selbst die Grundstimmung im Land spürbar verändern werde. Gleichzeitig zeigte sich Dobrindt zuversichtlich, dass die Mannschaft das Finale erreichen werde.

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In Sachen Sicherheit versicherte er der Bevölkerung, dass Deutschland ein sicheres Land bleibe. Für Großveranstaltungen wie Public-Viewing-Zonen und das Oktoberfest würden zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Auf Fragen zum Konflikt im Iran ging Dobrindt ein und erklärte, dass dieser derzeit keine direkte Gefahr für die WM-Festlichkeiten darstelle.

Die Grenzkontrollen bleiben auch während der Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft in Kraft. Die Sicherheitsvorkehrungen für Fan-Events und öffentliche Veranstaltungen wurden verstärkt. Die Regierung beobachtet weiterhin die internationale Entwicklung und hält an den bestehenden Schutzprotokollen fest.

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