CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei Gesundheitsleistungen
Emilia SchmittCDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei Gesundheitsleistungen
Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat strengere Regeln für den Zugang zu Gesundheitsleistungen im Rahmen des Bürgergelds vorgeschlagen. Er will medizinische Leistungen für Bezieher einschränken, die vor dem Bezug der Sozialhilfe nicht erwerbstätig waren. Bury bezeichnete das aktuelle System als ungerecht und auf Dauer finanziell nicht tragbar.
Bury kritisierte das bestehende Modell, bei dem versicherte Steuerzahler die Krankenkosten für Empfänger von Grundsicherung tragen. Diese Regelung nannte er „nicht zu rechtfertigen“ und warnte, dass sie langfristig nicht aufrechterhalten werden könne. Stattdessen schlug er vor, ein älteres System wiederzubeleben, das an die Erwerbsbiografie geknüpft ist.
Im früheren Sozialhilfesystem hingen die Leistungen davon ab, ob jemand zuvor gearbeitet hatte. Bury argumentierte, dass diese Methode helfen würde, Kosten zu senken, ohne die Ausgaben lediglich innerhalb des Systems zu verschieben. Zudem forderte er eine breitere Debatte über den Vorschlag und drängte die Regierungskoalition, Ausgabenkürzungen Priorität einzuräumen.
Seine Äußerungen fallen in eine Phase andauernder Diskussionen über Sozialreformen und Haushaltszwänge. Bury betonte, dass mögliche Änderungen vermeiden müssten, finanzielle Lasten einfach zwischen verschiedenen Teilen des Systems zu verlagern.
Der Vorschlag würde den Zugang zu Gesundheitsleistungen stärker an die vorherige Erwerbstätigkeit knüpfen. Falls umgesetzt, könnte er die staatlichen Ausgaben für medizinische Leistungen im Sozialbereich verringern. Burys Plan steht nun vor einer politischen Debatte über Gerechtigkeit und Umsetzbarkeit.






