24 June 2026, 02:05

CDU lehnt AfD-Zusammenarbeit nach Lübcke-Mord erneut ab – und spaltet die Partei

Bundeskanzler Merz besucht, sieben Jahre nach Mord, die Familie des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke

CDU lehnt AfD-Zusammenarbeit nach Lübcke-Mord erneut ab – und spaltet die Partei

Die CDU hat nach der Ermordung eines ihrer Politiker ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD bekräftigt. Der Mord an Walter Lübcke löste in ganz Deutschland breite Proteste zur Unterstützung der Demokratie aus.

Der CDU-Politiker Walter Lübcke war von einem rechtsextremen Attentäter ermordet worden. Tausende Menschen verschiedener politischer Richtungen gingen auf die Straße, um ihre Verbundenheit mit demokratischen Werten zu zeigen. Seine Witwe, Irmgard Braun-Lübcke, betonte die starke öffentliche Solidaritätsbekundung nach seinem Tod.

Friedrich Merz besuchte kürzlich die CDU-Zentrale, während die Debatten über die Haltung der Partei zur AfD anhalten. Er kritisierte Demonstranten vor dem Gebäude dafür, nicht bereits zum Zeitpunkt von Lübckes Ermordung protestiert zu haben. Seine Äußerungen verunsicherten Irmgard Braun-Lübcke zutiefst, da sie die damals gezeigte Einheit nach dem Tod ihres Mannes hervorhob.

Der Mord veranlasste den CDU-Bundesvorstand, seine Entscheidung von 2018 zu wiederholen, eine klare Sperrklausel gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD aufrechtzuerhalten.

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Die CDU-Führung hat eine Zusammenarbeit mit der AfD erneut ausgeschlossen. Die erneute Bestätigung dieser Position folgt auf öffentliche Empörung und Demonstrationen nach Lübckes Ermordung. Die Diskussion über die Sperrklausel prägt weiterhin die internen Debatten der Partei.

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