07 May 2026, 10:06

CDU kämpft mit massiven Austrittswellen – Merz unter Druck

Gruppe von Menschen auf einem Gebäudedach mit einem Banner, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, die scheinbar protestieren und die Regierung unterstützen.

CDU kämpft mit massiven Austrittswellen – Merz unter Druck

CDU verzeichnet dramatischen Anstieg von Austritten in diesem Jahr

Die Austrittswelle in der CDU wird mit wachsender Unzufriedenheit über die Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz in Verbindung gebracht. Parteiführende befürchten nun, dass in den kommenden Monaten noch deutlich mehr Mitglieder die Partei verlassen könnten.

Noch zu Beginn des Jahres 2024 hatte die CDU mit einem positiven Trend gestartet: Über 20.000 Neumitglieder traten bei, wodurch sie die SPD als mitgliederstärkste Partei Deutschlands überholte. Damals galt Merz’ Rolle als Oppositionsführer als entscheidender Faktor für den Zulauf.

Doch seitdem hat sich die Lage gedreht. In den letzten Monaten häufen sich die Austritte – ein alarmierendes Signal für die Parteispitze. Generalsekretär Carsten Linnemann warnte, dass die CDU bei anhaltender Entwicklung Zehntausende Mitglieder verlieren könnte. Manche Prognosen gehen sogar von einem Schwund von bis zu 50.000 Mitgliedern bis zum Ende der Legislaturperiode aus.

Kritik an Merz und der Bundesregierung scheint der Hauptgrund für die Abwanderung zu sein. Vor allem langjährige Mitglieder kehren der Partei den Rücken – und erhöhen so den Druck auf die Führung, die Unzufriedenheit ernst zu nehmen.

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Nach dem starken Jahresstart stehen die Mitgliederzahlen der CDU nun auf dem Spiel. Sollte sich der Austritts-Trend fortsetzen, droht der Partei ein spürbarer Rückhaltverlust. Die Führung beobachtet die Entwicklung genau – in der Sorge vor langfristigen Folgen.

Quelle