27 June 2026, 10:04

Cadolzburgs Wasserversorgung: Debatte um Sicherheit und Zukunftspläne entfacht

Gemeinde Cadolzburg dementiert Zeitungsbericht: 'Kein Wasserknappheit droht'

Cadolzburgs Wasserversorgung: Debatte um Sicherheit und Zukunftspläne entfacht

In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung der Stadt entbrannt. Die Gemeinde betont, das Trinkwasser bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar – Engpässe seien ausgeschlossen. Die Verantwortlichen gehen nun auf Bedenken ein und skizzieren Pläne für die Zukunft.

Anlass der Diskussion ist eine systematische Überprüfung aller Wasser- und Abwassersysteme. Unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner wird die Infrastruktur der Kommune auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Dabei sollen auch mögliche Risiken identifiziert werden; der Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern.

Bürgermeisterin Sarah Höfler und die Stadtwerke weisen Befürchtungen über langfristige Wasserknappheit zurück. Sie versichern, die Trinkwasserversorgung in Cadolzburg sei gesichert. Das aktuelle Problem bei den Kleingärten stehe nicht mit Versorgungsengpässen in Verbindung, sondern diene vorsorglichen Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Netzes.

Gleichzeitig plant das Unternehmen zukunftsorientierte Projekte zur Stärkung der Infrastruktur. Dazu gehören die Erschließung neuer Wasserquellen und die Reaktivierung alter Brunnen. Parallel überarbeitet die Stadt ihre Satzungen, um mehr Klarheit für die Bürger zu schaffen – eine Erhöhung der Gebühren ist nicht vorgesehen.

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Um die akute Situation zu lösen, arbeiten die Behörden eng mit den Kleingärtnern zusammen. Ziel ist es, vorübergehende Lösungen anzubieten und gleichzeitig eine dauerhafte, rechtlich einwandfreie Regelung für saisonale Anschlüsse zu entwickeln, die den Hygienestandards nicht entsprechen.

Die Überprüfung wird im Laufe des kommenden Jahres fortgesetzt, wobei mit Fortschrittsberichten zu rechnen ist. Die Stadt bleibt verpflichtet, eine zuverlässige Versorgung mit Wasser, Strom und Abwasser zu gewährleisten. Die Bürger können sich auf mehr Transparenz freuen – Gebührenerhöhungen wird es im Rahmen der Änderungen nicht geben.

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