Blumenregenbogen auf dem Dern'schen Gelände feiert Vielfalt und Nachhaltigkeit
Luisa LangeBlumenregenbogen auf dem Dern'schen Gelände feiert Vielfalt und Nachhaltigkeit
Riesen-Blumenregenbogen flaggt auf dem Dern’schen Gelände zum Christopher Street Day
Ein riesiger Regenbogen aus Blumen erstrahlt nun auf dem Dern’schen Gelände – ein farbenfrohes Zeichen zum Christopher Street Day. Die lebendige Installation verbindet das ikonische Symbol der LGBTQ+-Community mit einem nachhaltigen Grünprojekt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll die Aktion weit über die Feierlichkeiten hinaus bestehen bleiben.
Der Regenbogen besteht aus robusten Stauden und saisonalen Sommerblumen. Gefärbte Holzspäne umranden jede Farbe, schützen den Boden vor Austrocknung und erhalten die klare Kontur des Designs. Anders als bei kurzlebigen Installationen ist diese Blumenflagge auf Langlebigkeit angelegt.
Bürgermeisterin Christiane Hinninger bezeichnete das Projekt als „deutliches Bekenntnis zu den Werten unserer Stadt“. Besonders hob sie dessen Bedeutung für Vielfalt, Respekt und sozialen Zusammenhalt hervor. Gleichzeitig diene die Aktion als konkreter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Doch das Vorhaben geht über reine Symbolik hinaus: In der Umgebung sollen ergänzende Wildblumenwiesen entstehen, um die Artenvielfalt zu fördern. Langfristig wird aus dem Gelände ein dauerhaft blühender Ort mit ökologischem Mehrwert. Die Stadt will aus einer festlichen Geste ein bleibendes grünes Erbe machen.
Auch nach dem Christopher Street Day bleibt der Blumenregenbogen im Boden verankert. Die Mischung aus Stauden und Wildblumen garantiert Jahr für Jahr neue Farbenpracht. Das Projekt hinterlässt damit nicht nur ein sichtbares Zeichen für Offenheit, sondern auch einen lebendigen Naturraum.






