17 March 2026, 06:07

Berliner Demonstration fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten

Menschenmenge mit Flaggen und Schildern vor dem Brandenburger Tor in Berlin, mit einer Fahne auf der rechten Seite des Bildes.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Demonstration fordert Ende der Militäroperationen im Nahen Osten

In Berlin fand am Samstag eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um ein Ende der militärischen Angriffe im Nahen Osten zu fordern. Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung rief die deutsche Regierung auf, im Einklang mit dem Völkerrecht eine klarere Haltung gegen den anhaltenden Konflikt einzunehmen.

Bei der Veranstaltung forderten die Teilnehmenden einen sofortigen Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon. Zu den Rednerinnen gehörte die Philosophin Susan Neiman, die gemeinsam mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten zu der Menge sprach. Die Gruppe betonte die Dringlichkeit von Frieden und verurteilte die eskalierende Gewalt in der Region.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten trugen Schilder und skandierten Parolen, um ihre Position deutlich zu machen. Die Kundgebung verlief friedlich, wobei die Organisatorinnen und Organisatoren während der gesamten Veranstaltung für eine respektvolle Atmosphäre sorgten. Im Mittelpunkt ihrer Botschaft stand die Forderung, weiteres Blutvergießen zu beenden und stattdessen auf diplomatische Lösungen zu setzen.

Die Demonstration endete mit erneuten Appellen an Deutschland, sich diplomatisch einzubringen. Israelis für Frieden unterstrich, dass jede Reaktion auf die Krise vom Völkerrecht geleitet sein müsse. Die Gruppe kündigte an, ihre Forderungen nach einem Waffenstillstand in den kommenden Wochen weiter voranzutreiben.

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