Berlin Recycling Volleys holen den zehnten Meistertitel in Serie – trotz Turbulenzen
Maximilian KrauseBerlin Recycling Volleys holen den zehnten Meistertitel in Serie – trotz Turbulenzen
Die Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Mit einem souveränen 3:0-Erfolg im Finale gegen die SVG Lüneburg sicherten sich die Berlin Recycling Volleys ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie. Trotz des Triumphs war die Saison für das Team von Herausforderungen geprägt – darunter Trainerwechsel und Abgänge wichtiger Spieler.
Der Titelgewinn unterstreicht die anhaltende Vorherrschaft des Vereins im deutschen Volleyball. Doch der Weg dorthin verlief alles andere als reibungslos: Interimstrainer Alexandre Leal verließ während der Playoffs aus persönlichen Familiengründen seinen Posten. Cheftrainer Markus Steuerwald führte die Mannschaft schließlich zum Titel, kündigte jedoch anschließend seinen Wechsel zu den Helios Volleys Giesen für die kommende Saison an.
Auch im Kader gibt es erhebliche Veränderungen. Jake Hanes, Nehemiah Mote, Moritz Reichert und mindestens drei weitere Spieler werden das Team verlassen. Gleichzeitig hat sich der Verein verstärkt: Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen zu den Volleys, während Erik Shoji – der bereits von 2014 bis 2016 für den Club spielte – zurückkehrt. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team hingegen erhalten.
Geschäftsführer Kaweh Niroomand räumte ein, dass die Leistungen in dieser Saison schwankten. Nun gelte es, in der neuen Spielzeit für mehr Stabilität und Kontinuität zu sorgen.
Mit einer Mischung aus erfahrenen Kräften und neuem Talent geht das Team in die kommende Saison. Unter neuer Trainerführung und mit einem veränderten Kader will man an die Meisterschaftserfolge anknüpfen. Die Herausforderung wird sein, die Siegesserie fortzusetzen und gleichzeitig die Unbeständigkeiten der vergangenen Spielzeit zu überwinden.






