Bergisch Gladbach setzt mit neuem Inklusionsbeirat auf mehr Teilhabe und Barrierefreiheit
Luisa LangeBergisch Gladbach setzt mit neuem Inklusionsbeirat auf mehr Teilhabe und Barrierefreiheit
Bergisch Gladbach startet neuen Inklusionsbeirat mit erweiterter Vertretung und frischem Führungsteam
Mit einer konstituierenden Sitzung hat Bergisch Gladbach seinen neu aufgestellten Inklusionsbeirat in eine vierjährige Amtszeit geschickt. Im Fokus stehen mehr Barrierefreiheit und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte die Anstrengungen, die Stadt für alle Einwohnerinnen und Einwohner inklusiver zu gestalten.
Der nun erweiterte Beirat zählt 13 Mitglieder – vier mehr als in der vorherigen Amtszeit. Erstmals sind auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei. Ihre Aufgabe wird es sein, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Politik und Dienstleistungen einzubringen.
Bei einer dreistündigen Sitzung im Bensberger Rathaus wählten die Mitglieder Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden. Kaul, die für die Katholische Jugendagentur im Beirat sitzt, wird die Gruppe gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Uta Vossebrecker von der Städtischen Musikschule Max Bruch leiten. Beide wurden einstimmig gewählt.
Der Beirat entsandte zudem Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats, um die Belange von Menschen mit Behinderungen direkt in die kommunale Entscheidungsfindung einzubinden. Außerdem wurde ein aktualisierter Aktionsplan Inklusion verabschiedet, der nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt wird.
Bürgermeister Kreutz lobte die Arbeit des Gremiums als zentralen Baustein für eine vielfältige und zukunftsorientierte Stadt. Der Plan sieht Maßnahmen vor, um Barrieren abzubauen, die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen und ihre Bedürfnisse in die alltägliche Politik zu integrieren.
Der erweiterte Inklusionsbeirat wird sich nun für mehr Teilhabe in Bergisch Gladbach einsetzen. Seine Mitglieder wirken in den städtischen Gremien mit, um Entscheidungen zu Barrierefreiheit und Unterstützung mitzugestalten. Als nächster Schritt steht die endgültige Verabschiedung des Aktionsplans durch die kommunalen Beschlussgremien an.






