08 May 2026, 08:05

Batteriezug auf der Ländchesbahn startet Testbetrieb für CO₂-freie Zukunft bis 2032

Ein Zug fährt auf Schienen neben einer Stadtlandschaft mit Infrastruktur, Gebäuden, Grünflächen, Straßen, einer Brücke, Wasser und einem bewölkten Himmel.

Batteriezug auf der Ländchesbahn startet Testbetrieb für CO₂-freie Zukunft bis 2032

Seit Mitte Dezember verkehrt auf der Ländchesbahn-Strecke zwischen Wiesbaden und Niedernhausen ein batteriebetriebener Zug. Der einjährige Testbetrieb soll das Modell Mireo Plus B erproben – ein Schritt hin zur vollständigen CO₂-Freiheit der Strecke bis 2032.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) setzt den Batteriezug auf vier täglichen Verbindungen in jede Richtung ein. Erste Ergebnisse zeigen, dass er rund 70 Prozent weniger Energie verbraucht als die derzeitigen Dieselzüge.

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Unterdessen sorgt der geplante Umbau des Bahnhofs Erbenheim für Diskussionen. Kritiker bemängeln, dass die vorgesehene Gestaltung künftige Erweiterungen erschweren und einen dauerhaften Engpass schaffen könnte. Die Eisenbahn-Bundesamt wird die Pläne nun prüfen, bevor eine Genehmigung erteilt wird.

Bei Erfolg sollen die batteriebetriebenen Züge langfristig alle Dieseltriebwagen auf der Ländchesbahn ersetzen und die Emissionen bis 2032 vollständig eliminieren. Der einjährige Test wird zeigen, ob Batteriezüge den Dieselbetrieb auf der Strecke vollständig ablösen können. Auch die Entscheidung über den Umbau des Bahnhofs Erbenheim wird die langfristige Kapazität der Strecke prägen. Beide Faktoren sind entscheidend für den Wandel der Ländchesbahn hin zu einer emissionsfreien Zukunft.

Quelle