24 June 2026, 20:03

Alon Meyer prägt jüdische Gemeinschaft und Sport in Deutschland seit Jahrzehnten

Ministerpr√Äsident Boris Rhein öffnet Alon Meyer das Verdienstkreuz

Alon Meyer prägt jüdische Gemeinschaft und Sport in Deutschland seit Jahrzehnten

Alon Meyer engagiert sich seit langem in jüdischen Gemeinschafts- und Sportorganisationen in ganz Deutschland. Seine Arbeit umfasst Führungsaufgaben, Interessenvertretung und kulturelle Initiativen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen und die Beiträge von Jüdinnen und Juden im Sport würdigen.

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1995 begann Meyer sein Engagement bei Makkabi Frankfurt, wo er in den Vorstand eintrat. 2007 übernahm er das Amt des Präsidenten des Vereins. Unter seiner Führung entwickelte sich Makkabi Frankfurt zum größten Mitgliedsverband von Makkabi Deutschland mit über 4.000 Mitgliedern und 27 Abteilungen. Die übergeordnete Organisation vertritt rund 5.000 Mitglieder aus 87 Nationen und 12 religiösen Hintergründen.

2013 wurde Meyer Präsident von Makkabi Deutschland. Drei Jahre später organisierte er im Rahmen seiner Tätigkeit für Makkabi Frankfurt die Europäischen Makkabi-Spiele in Deutschland. Im selben Jahr initiierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“, die jüdische Sportlerpersönlichkeiten in Deutschland ehrt. Die Ausstellung wurde seitdem in mehr als 40 Städten gezeigt.

Meyers Engagement beschränkt sich nicht auf den Sport. Seit 2004 ist er Mitglied im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. 2015 wurde er Delegierter der Gemeinde in der Vollversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland. 2020 gründete er gemeinsam mit dem Zentralrat die Initiative „Zusammen1“, um Antisemitismus und Diskriminierung im Sport zu bekämpfen. 2023 trat er dem Vorstand des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bei und wurde Mitglied der Arbeitsgruppe „Gegen Gewalt im Sport“ von Makkabi Deutschland.

Alon Meyers Wirken steht für ein tiefes Engagement in der jüdischen Gemeinschaft und im Sport. Seine Führungsrolle in Organisationen wie Makkabi Deutschland und seine Initiativen gegen Diskriminierung haben nachhaltige Spuren hinterlassen. Seine Arbeit prägt weiterhin den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen der jüdischen Gemeinschaft und der breiten deutschen Gesellschaft.

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