Alabali-Radovan kritisiert Abschiebedebatten: Syrer leisten seit Jahren Wiederaufbau-Hilfe
Luisa LangeAlabali-Radovan kritisiert Abschiebedebatten: Syrer leisten seit Jahren Wiederaufbau-Hilfe
Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan kritisiert Debatten über Abschiebungen von Syrern
Die deutsche Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat die anhaltenden Diskussionen über die Abschiebung von Syrern scharf kritisiert. Solche Debatten ignorierten ihrer Meinung nach die langjährigen Leistungen syrischer Gemeinschaften. Ihre Äußerungen fielen während einer Veranstaltung zum Jubiläum „Neuer Aufbruch für Syrien“, bei der viele Teilnehmer auf ihre jahrelange Arbeit im Wiederaufbau und bei der Integration hinwiesen.
Alabali-Radovan betonte bei der Veranstaltung, dass Syrer seit Jahren aktiv am Wiederaufbau ihres Landes mitwirkten. Sie wies Vorwürfe zurück, sie müssten „endlich“ einen Beitrag leisten – solche Aussagen nannte sie frustrierend und falsch informiert.
Zudem warnte die Ministerin, dass Gespräche über Zwangsrückführungen unnötige Ängste unter den in Deutschland lebenden Syrern schürten. Stattdessen schlug sie eine engere Zusammenarbeit mit der syrischen Diaspora in Deutschland vor. deren Fachwissen solle eine größere Rolle in den Entwicklungsprojekten des Landes spielen.
Viele Teilnehmer unterstützten ihre Position und berichteten von ihren eigenen Erfahrungen bei der Unterstützung des syrischen Wiederaufbaus. Sie sprachen auch über ihre Bemühungen, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, ohne die Bindung zu ihrer Heimat zu verlieren.
Die Aussagen der Ministerin unterstreichen den Appell, die bereits geleistete Arbeit syrischer Gemeinschaften stärker anzuerkennen. Ihr Ziel ist es, deren Engagement in den deutschen Entwicklungsprogrammen institutionell zu verankern. Der Fokus liege derzeit darauf, Unsicherheiten abzubauen und die Zusammenarbeit zu fördern – statt über Abschiebungen zu diskutieren.






