24 May 2026, 10:06

AfD überholt Union: Wirtschaftskrise treibt Wähler in die Arme der Rechtsextremen

Mit der AfD umgehen

AfD überholt Union: Wirtschaftskrise treibt Wähler in die Arme der Rechtsextremen

Deutschland sieht sich mit wachsender Unterstützung für die rechtsextreme AfD konfrontiert, während die wirtschaftliche Belastung zunimmt. Umfragen zeigen nun, dass die Partei in der Beliebtheit die konservative Union aus CDU und CSU überholt hat. Die Lebenshaltungskosten steigen rasant – Sprit, Heizung und Lebensmittel werden durch den Krieg gegen den Iran immer teurer.

Der wirtschaftliche Abschwung trifft die Bevölkerung härter als die Coronakrise. Grundnahrungsmittel, Restaurantbesuche und Reisen werden zunehmend unerschwinglich, während die Inflation die Löhne aushöhlt. Viele Wähler fürchten den sozialen Abstieg – und die AfD inszeniert sich als Stimme der abgehängten Mehrheit.

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In Sachsen-Anhalt liegt die AfD bei über 40 Prozent und nähert sich damit einer absoluten Mehrheit. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte eine Regierungsbildung ohne die Partei bald kaum noch möglich sein. Einige konservative Kommentatoren drängen die Union bereits, ein Bündnis mit der AfD einzugehen, um politische Vorhaben durchzusetzen.

Innerhalb von CDU und CSU wachsen die Spannungen. Markus Söder und Jens Spahn sollen bereit sein, die Führung zu übernehmen, falls der aktuelle Vorsitzende Friedrich Merz an Einfluss verliert. Beide könnten auch Gesprächen mit der AfD offen gegenüberstehen. Doch trotz der verschärften Migrationspolitik der Union wandern die Wähler weiterhin zur extremen Rechten ab.

Der Aufstieg der AfD fällt in eine Zeit tiefer wirtschaftlicher Verwerfungen, während die etablierten Parteien um Wählerstimmen kämpfen. Steigende Energie- und Lebensmittelpreise könnten zu einer politischen Neuordnung führen. Die Union steht nun unter Druck, zu handeln – oder riskiert, weiter an Boden zu verlieren.

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