18 June 2026, 22:04

AfD bei 29 Prozent: Warum die politische Brandmauer in Berlin bröckelt

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AfD bei 29 Prozent: Warum die politische Brandmauer in Berlin bröckelt

Eine aktuelle Umfrage sieht die AfD bei 29 Prozent – und damit als stärkste Kraft in Deutschland. Der Aufstieg der Partei fällt mit einer Zeit zusammen, in der herkömmliche Strategien gegen sie zunehmend wirkungslos werden. Nun hat ein umstrittenes Foto die politische Debatte in Berlin weiter angeheizt.

Das Bild zeigt Guido Heuer, Fraktionschef der CDU im Landtag, wie er Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD, die Hand auf die Schulter legt und in dessen Mikrofon spricht. Die Aufnahme löste Bestürzung aus, gilt sie doch als symbolischer Bruch des langjährigen politischen Quarantäne-Kurses gegenüber der AfD.

Eva von Angern, Fraktionsvorsitzende der Linken, verurteilte die Geste scharf. Die Hand eines Demokraten gehöre nicht auf die Schulter eines AfD-Mitglieds, erklärte sie. Die Empörung spiegelt die wachsende Unruhe über die Erosion der politischen Brandmauer in Berlin wider.

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Bisherige Versuche, die AfD einzudämmen, sind gescheitert. Beobachtungsmaßnahmen und bürokratische Hürden schwächen die Partei nicht mehr. Auch pauschale Etikettierungen wie „braun“ oder „Nazipartei“ verlieren an Wirkung. Angesichts der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September rückt eine absolute Mehrheit der AfD nun in den Bereich des Möglichen.

Die etablierten Parteien, angeführt von der CDU, haben ihr Repertoire an Gegenmaßnahmen ausgeschöpft. Die politische Isolation der AfD bröckelt – ihr endgültiger Zusammenbruch scheint unvermeidlich.

Der Vorsprung der AfD in den Umfragen und das Versagen alter Taktiken markieren einen Wandel in der deutschen Politik. Das Foto von Heuer und Siegmund unterstreicht diesen Bruch. Eine mögliche absolute Mehrheit der Partei in Sachsen-Anhalt könnte die politische Landschaft zusätzlich verändern.

Quelle