ABG Frankfurt modernisiert Gellert-Viertel: 22 neue Wohnungen und mehr Klimaschutz bis 2040
Lukas LehmannABG Frankfurt modernisiert Gellert-Viertel: 22 neue Wohnungen und mehr Klimaschutz bis 2040
Die ABG Frankfurt Holding hat ein großes Modernisierungsprojekt im Gellert-Viertel in Nordend gestartet. Die Maßnahmen sollen den CO₂-Fußabdruck der Anlage verringern und gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen. Zwei Gebäude werden aufgrund veralteter Technik und Ineffizienzen komplett saniert.
Die Renovierung konzentriert sich auf die Münzenberger Straße 10–12 und die Rotlintstraße 105–119. Beide Häuser benötigen umfassende Modernisierungen, um heutigen Standards zu entsprechen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 18 bis 24 Monate dauern und betreffen 64 Wohneinheiten, von denen derzeit 50 bewohnt sind.
Die ABG erweitert den Wohnraum, indem sie Dachgeschosse ausbaut und so etwa 1.100 Quadratmeter zusätzliche Fläche schafft. Daraus entstehen voraussichtlich 22 neue Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von 50 Quadratmetern. Zudem werden acht Erdgeschosswohnungen barrierefrei umgebaut, um die Zugänglichkeit zu verbessern.
Für mehr Nachhaltigkeit werden Photovoltaikanlagen installiert, die den Anteil klimafreundlicher Energie in den Gebäuden erhöhen. Bis 2040 sollen 900 Wohnungen der Anlage an die Fernwärme angeschlossen werden – ein wichtiger Schritt für Frankfurts Klimaziele. Die Modernisierung ist Teil des städtischen Energie-Wendekonzepts.
Betroffene Mieter erhalten Unterstützung durch ein Hilfspaket: Sie können während der Bauzeit in andere ABG-Wohnungen zu ihren bisherigen Mietkonditionen umziehen und haben nach Abschluss der Arbeiten ein Rückkehrrecht in ihre modernisierten Wohnungen.
Ziel des Projekts ist es, die Wohnqualität zu steigern und gleichzeitig Emissionen zu senken. Die Mieter profitieren von modernisierten Wohnungen, besserer Barrierefreiheit und stabilen Mieten während der Umbaumaßnahmen. Nach Fertigstellung wird das Viertel einen Beitrag zu Frankfurts langfristigen Nachhaltigkeitszielen leisten.






